Ich arbeite mit Menschen, die einen Hund haben. Nicht mit Hunden, die einen Menschen haben.
Wie Naturcoaching und Hundearbeit zusammenhängen
Wer mich aus dem Naturcoaching kennt, wundert sich manchmal über den Hund. Wer mich über Dialog.Hund findet, wundert sich über den Wald.
Für mich ist es dasselbe Handwerk.
In beiden Feldern arbeite ich draussen, in einer Umgebung, die sich nicht kontrollieren lässt. In beiden Feldern ist mein wichtigstes Werkzeug Beobachtung: Ich schaue Menschen beim Handeln zu und melde ihnen zurück, was ich sehe. Und in beiden Feldern gibt es ein Gegenüber, das sich nicht täuschen lässt.
Ein Wald reagiert nicht darauf, wie Du Dich gerne darstellen möchtest. Ein Hund auch nicht.
Was ich im Naturcoaching gelernt habe, nutze ich in der Hundearbeit: dass Menschen erstaunlich oft wissen, was zu tun wäre – und es im entscheidenden Moment trotzdem nicht tun. Und was ich in der Hundearbeit gelernt habe, nutze ich umgekehrt: dass Rückmeldung sofort kommen muss, um zu wirken. Ein Hund wartet nicht bis zur Reflexionsrunde am Abend.
Vom Menschen zum Hund – und zurück
Ich komme von der Menschenseite. Jahrzehnte als Journalist, in der Unternehmenskommunikation und zuletzt als Coach und Trainer. Sieben Jahre Coaching, über 1500 Kurs- und Coachingstunden, mehr als 500 Menschen.
Hunde gehörten immer dazu, in der Familie und im Umfeld. Zum Beruf wurden sie erst, als ich selbst zwei Labrador Retriever führte und die Ausbildung zum Hundetrainer bei der Wolfsrudel-Academy absolvierte.
Dort arbeitete ich zum ersten Mal mit Hundehalterinnen als Kundinnen. Und stellte fest, dass ich zwar noch ganz viel Hundewissen brauchte – aber auch sehr von dem profitierte, was ich ohnehin konnte.
Viele kamen nicht, weil sie nicht wussten, was zu tun ist. Sie kamen, weil sie es im entscheidenden Moment nicht taten. Weil sie zwei Sekunden zu spät reagierten. Weil sie im Moment der Situation entschieden statt vorher. Und sich dessen nicht einmal bewusst waren.
Daraus entstand Dialog.Hund: ein Coaching-Angebot für Hundehalterinnen, das im Alltag stattfindet statt auf dem Übungsplatz – und das den Menschen genauso ernst nimmt wie den Hund.
Wie ich in der Hundearbeit vorgehe
Hier nur kurz. Die ausführliche Fassung findest du drüben bei Dialog.Hund.
Ich behaupte nichts, bevor ich hingeschaut habe.
Ich schaue auf beide.
Ich erkläre, statt Übungen zu verteilen
Ausbildung und Grenzen
Hund
Zertifizierter Hundetrainer, Wolfsrudel-Academy. Laufende Weiterbildungen. Schwerpunkt Alltagsthemen wie Hundebegegnungen, Rückruf oder Leinenführigkeit.
Mensch
Coaching-Ausbildung beim Coaching Institut Living Sense. SVEB-Zertifikat Kursleiter. 7+ Jahre Praxis.
Eigene Hunde
Zwei Labrador Retriever, Kylie (2023) und Sabooh (2024). Zwei Hunde derselben Rasse, die kaum unterschiedlicher sein könnten – das ist regelmässig lehrreicher als jedes Fachbuch.
Was ich nicht tue
Keine Verhaltenstherapie. Bei ernsthafter Aggression, nach einem Beissvorfall oder bei starker Angst verweise ich an Spezialistinnen. Und ich beurteile keinen Hund über eingereichte Videos.
Alles Konkrete steht bei Dialog.Hund
Angebot, Preise, Ablauf und Terminbuchung sind nur einen Klick entfernt.
Wie ich arbeite, worauf ich achte und was «Coaching» im Hundekontext bei mir konkret heisst.
Blog-Beiträge und Fachartikel zu Themen, die die Hundewelt bewegen.
Für Anfragen rund um Hunde
E-Mail: marc@dialog-hund.ch Telefon: 077 275 36 37
Für Naturcoaching, Lehrgang und Team-Trainings gelten weiterhin die Kontaktdaten auf dieser Website.